Aktuelle Veranstaltungen und Informationen

Aktuelle Inszenierungen von »Draußen vor der Tür«

Draußen vor der Tür steht gegenwärtig an folgenden deutschsprachigen Bühnen auf dem Spielplan bzw. hatte 2014/2015 Premiere:

 

 

Theater der Altstadt Stuttgart

 

Nationaltheater Mannheim

 

Anhaltisches Theater Dessau

 

Das Da Theater Aachen

 

Theater Plauen Zwickau

 

Thalia Theater HamburgRezension

 

Staatstheater MainzRezension

 

Theater Magdeburg

 

Schauspielhaus Salzburg; Rezension

 

Saarländisches Staatstheater Saarbrücken

 

Schaubühne Berlin; Rezensionen 1 2 3 4 5

 

Schauspielhaus Bochum

 

Hans Otto Theater Potsdam

 

bühne04 Linz

 

Schauspiel Frankfurt, Kammerspiele

 

Badische Landesbühne Bruchsal

 

Stadttheater Ingolstadt

 

Schleswig-Holsteinisches Landestheater

 

Theater Münster

 

Meininger Theater

 

Theater Krefeld Mönchengladbach

 

Staatstheater Cottbus

 

 

Weitere ausländische Inszenierungen

 

Portugal:

Estrela Hall Lissabon (The Lisbon Players)

4. Dezember 2014

 

Luxemburg:

Kaleidoskop Theater Bettembourg

25. Februar 2015

 

 

Weitere Premieren von Draußen vor der Tür 2016 und 2017:

 

Metropoltheater München

Samstag 8. Juli 2017

 

Belacqua Theater Wasserburg

Freitag 18. März 2016

 

Nächste Aufführung von Draußen vor der Tür am Hamburger Thalia Theater

- Termin offen -

Die nächsten Veranstaltungen (mit Unterstützung) der Borchertgesellschaft

Drei Mal »Draußen vor der Tür«

Podiumsdiskussion

 

1980 inszenierte das Regieteam Erforth/Stillmark am Deutschen Theater Berlin (DDR) in der Studio Bühne BAT Wolfgang Borcherts Kriegsheimkehrerstück »Draußen vor der Tür« von 1947. In der Aufsehen erregenden Inszenierung spielte Thomas Neumann den „Beckmann“, einen Verratenen der jungen Generation im etablierten System der Väter.

2014 brachte Matthias Gehrt das Stück am Theater Krefeld Mönchengladbach auf die Bühne. Adrian Linke zeigte seinen „Beckmann“ als Verlorenen im Regen.

2017 inszenierte Gehrt das Stück in Israel als hebräische Erstaufführung, mit Alon Openhaim in der Hauptrolle, einem Ehemaligen der israelischen Armee. Das Gastspiel dieser brisanten Inszenierung in der Fabrik Heeder ist Vielen noch in Erinnerung.

 

Nun bringt das Theater Krefeld mit der Internationalen Wolfgang-Borchert-Gesellschaft e.V. sowie dem Internationalen Theaterinstitut diese drei »Beckmann«-Darsteller und die Regisseure Gehrt und Stillmark in einer bisher einzigartigen öffentlichen Diskussion zusammen. Welche Wirkung entfaltet Borcherts berühmtes Stück in unterschiedlichen historischen und politischen Zusammenhängen? Welche Erfahrungen machten die Schauspieler und Regisseure mit ihren so unterschiedlichen Biografien mit dem Stück? Um diese und ähnliche Fragen soll es gehen bei dieser seltenen Gelegenheit, sich über Geschichte und Gegenwart, Literatur und Theater zu verständigen. Für die Moderation konnte Prof. Gad Kaynar (Tel Aviv), der Übersetzer des Stückes ins Hebräische, gewonnen werden.

 

Podiumsdiskussion

Theater Krefeld, Glasfoyer

Theaterplatz 3, 47798 Krefeld

Sonntag, 15. Oktober 2017, 20:00 Uhr

»Meine Seele ist wie eine Straßenlaterne«

Barbara Philipp und Ulrich Tukur

Eine Wolfgang-Borchert-Lesung mit Musik

 

Wolfgang Borchert (1921-1947) hat Hamburg hymnisch besungen wie kein anderer, gerade weil die Stadt durch den Krieg zerstört war. Er ist d e r Hamburger Dichter. Vor siebzig Jahren, am 21. November 1947 ist sein Antikriegsdrama „Draußen vor der Tür" an den Hamburger Kammerspielen uraufgeführt worden. Einen Tag vorher starb er. 1995 spielte Ulrich Tukur in einer Inszenierung Ulrich Wallers am selben Theater den Kriegsheimkehrer Beckmann. Seit dreißig Jahren gibt es in Hamburg eine Wolfgang-Borchert-Gesellschaft, die sich um das weltweite Andenken des Autors kümmert. Anlässe genug, Borchert zu feiern – in Gedichten, Erzählungen, dramatischen Szenen und Liedern, „in heißkaltem Rhythmus ... wie Jazz".

 

Konzept und Dramaturgie: Sonja Valentin, Hans-Gerd Winter

 

 

 

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der

Internationalen Wolfgang-Borchert-Gesellschaft

 

Mitglieder erhalten 20 % Ermäßigung auf die Karte über die Kasse

St. Pauli Theater

Spielbudenplatz 29-30, 20359 Hamburg

Donnerstag 21. Dezember 2017, 19:30 Uhr 

 ... und außerdem ...

»Draußen vor der Tür« am Metropoltheater München

Die drei Schauspielstudenten Philip Lemke, Philipp Rosenthal und Nora Schulte von der Theaterakademie August Everding/Hochschule für Musik und Theater haben Wolfgang Borcherts berühmtes Nachkriegsdrama bearbeitet, inszeniert und spielen auch gleich noch selbst.

 

Regie, Bühne, Kostüme, Dramaturgie, Darsteller: Philip Lemke, Philipp Rosenthal, Nora Schulte

 

Foto: Jean-Marc Turmes

 

Interview auf der Website des Metropoltheaters und auf Youtube.

Pressekritiken unten zum Download.

 

Metropoltheater

Floriansmühlstraße 5

 

80939 München

 

Premiere: 8. Juli 2017

 

 

Weitere Termine:

8. bis 11. August 2017, 20 Uhr

14. bis 17. Dezember 2017, 20 Uhr

4. und 5. Januar 2018, 20 Uhr

Gastspiel in Rabat (Marokko) Anfang Dezember 2017 beim »International Festival of Higher Schools of Dramatic Arts«

Draußen_vor_der_Tür_donaukurier.pdf
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2017_07_10_SZ_Innerlich_zerrissen.pdf
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2017_07_10_MM_Die_vom_Krieg_Geschundenen
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2017_07_10_AZ_Erstaundliche_Zeitlosigkei
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Hayır de – Sag Nein!

Ein beeindruckendes Video bricht in der Türkei derzeit – Anfang Februar 2017 – alle Rekorde. Der türkische Regisseur und Schauspieler Genco Erkal liest aus Wolfgang Borcherts »Dann gibt es nur eins« mit seinen wiederkehrenden Aufforderungen: »Sag Nein!«.

Dieses »Sag Nein!« wird generell auf die »Nein«-Kampagne zum Referendum in der Türkei bezogen, mit dem der derzeitige Präsident Erdoğan die Alleinherrschaft erreichen will.

 

Das Video ist hier zu sehen.

Auf den Spuren von Wolfgang Borchert

Ein literarischer Spaziergang durch Eppendorf

 

Das Stadtteilarchiv Eppendorf veranstaltet von Zeit zu Zeit den klassischen Rundgang »Auf den Spuren von Wolfgang Borchert«. An seinem Geburtshaus beginnend, führt der literarische Spaziergang etwa zwei Stunden lang durch Eppendorf zu Orten, die bekannte und auch unbekannte Seiten des »poetischen Schwärmers«, des Schauspielers und des Kabarettisten zeigen, und die in seinen literarischen Arbeiten auf verschiedene Weise verewigt sind.

 

nächste Termine:

Sonntag 24. September 2017, 15:00-17:00 Uhr

 

Treffpunkt: Tarpenbekstraße 82

am Geburtshaus von Wolfgang Borchert

Kostenbeitrag: 6,00 Euro

Veranstalter: Stadtteilarchiv Eppendorf e.V.

 

 

Das Stadtteilarchiv Eppendorf bietet auch eine Führung durch den unterirdischen Luftschutzbunker Tarpenbekstraße an:

 

Die »Subbühne« – ein anderes Mahnmal für Wolfgang Borchert

 

nächste Termine:

Montag 26. Juni 2017, 18:30-19:30 Uhr

Montag 25. September 2017, 18:30-19:30 Uhr

 

Treffpunkt: Röhrenbunker Tarpenbekstraße 68 / Ernst-Thälmann-Platz

 

»Meine Seele ist noch unterwegs«

Johannes Kirchberg singt und spricht Wolfgang Borchert

 

Verliebt ins Leben, die Liebe und in die Elbe schrieb er anrührende Gedichte über das Meer, die Sehnsucht und seine Heimatstadt Hamburg. Der Wahlhamburger Johannes Kirchberg verleiht ihnen durch seine Musik einen ganz besonderen Klang. Die Verse des ungeduldigen 'Neinsagers' und die an das klassische Chanson angelehnten Interpretationen Kirchbergs verzahnen sich zusammen mit Auszügen aus Briefen zu einem höchst aktuellen Borchert-Programm.

 

Der Titel des Borchert-Programms entstammt dem Gedicht »In einem Wirtshaus beim Steinhuder Meer«. Sehen Sie hier das Video auf dem Youtube-Kanal von Johannes Kirchberg.

 

Nächste Vorstellungen:

 

Montag 23. Oktober 2017: Born, Fischerkirche, 19:30 Uhr

Dienstag 24. Oktober 2017: Heringsdorf, Museum Villa Irmgard, 19:30 Uhr

Sonntag 29. Oktober 2017: Buchholz in der Nordheide, St.-Johannis-Kirche, 19:00 Uhr

Sonntag 19. November 2017: Hamburg, Rudolf-Steiner-Haus, Mittelweg 11-12, 19:00 Uhr

Wolfgang Borchert bei jungen Autoren – ein Beispiel

Der junge Erfolgsautor Benjamin Lebert (Crazy, 1999) hat mit Im Winter dein Herz seinen vierten Roman veröffentlicht. In seinem dritten Roman Kannst du bezieht er sich auf Wolfgang Borchert. Nach der Buchpremiere von Im Winter dein Herz am 22.2.2012 im Hamburger Literaturhaus bekennt er sich, auf Borchert angesprochen, zu diesem als einem seiner großen Vorbilder. Ein Treffen mit einer Journalistin des Hamburger Abendblattes verlegt er an das Grab Borcherts im Ohlsdorfer Friedhof. Er legt dort Blumen ab und zitiert den Autor: »’Was morgen ist, auch wenn es Sorge ist, ich sage ja!’ Ich fühle mich ihm verbunden, seinem ‚Trotzdem’«, heißt es im Bericht darüber am 05.03.2012. Lebert teilt mit Borchert die positive Einstellung zum Leben, den unbedingten Lebenshunger, aber auch die Erfahrung der Entfremdung zwischen den Menschen, der existenziellen Einsamkeit des Einzelnen und die Suche nach Heimat.

Wolfgang Borchert auf youtube

Stöbert man in youtube, stellt man fest, Borchert ist hier überraschend viel und mit interessanten Projekten und Aufführungen vertreten.

Sie finden dort Lesungen, Videoproduktionen und Filme zu seinen Kurzgeschichten und zu Sag nein!

Zum Teil handelt es sich um Schülerproduktionen, andere Filme sind hoch professionell. Ferner findet man Kurzfilme zu diversen älteren und neueren Aufführungen von Draußen vor der Tür im In- und Ausland, zum Beispiel in Mainz und Hamburg 2011. Die Kurzfilme zu einigen Aufführungen stammen zum Teil von Schülern und Studenten. Unter anderem wird auf drei Aufführungen im Jahr 2011 hingewiesen, die bislang nicht auf unserer Liste standen: von der Theater Fabrik Sachsen der Theaterfachschule in Leipzig (Premiere am 10.02., Regie Holger-Hoppla Pester), in der Hofkirche Luzern/Schweiz am 9. und 10. April und im Hubertussal im Gostenhof in Nürnberg (Premiere am 18.10., Regie Barish Karademir).

Das für die Borchert-Fans und auch für diejenigen, die zu Borchert wissenschaftlich arbeiten, interessanteste Dokument ist der Dokumentarfilm, der im 40. Todesjahr Borcherts 1987 für den NDR produziert und unter anderem über 3sat gesendet wurde (Regie: Hans Emmerling). Unter anderem treten auf Axel Eggebrecht, Ida Ehre, Inge und Walter Jens, Peter Rühmkorf, Hans Quest, Irmgard Schindler, Heidi Boyes, Hertha Borchert und Hanns Dieter Hüsch. Die Aussagen der Zeitzeugen ergeben ein facettenreiches Bild des Autors, seines Werkes und der Umstände, in denen er lebte.

 

Hans-Gerd Winter

Wo lebte Wolfgang Borchert?

Wollen Sie auf den Spuren von berühmten Dichtern und anderen historischen Persönlichkeiten durch Hamburg flanieren, dann schauen Sie in den handlichen Führer Wer lebte wo in Hamburg? von Christiane Kruse, erschienen im Verlagshaus Würzburg. Sie entdecken, wo die Personen wohnten, und erhalten eine kurze Information zu Biographie und Werk – zum Beispiel natürlich zu Borchert. Insgesamt sowohl informativ als auch unterhaltsam! Der Führer ist auch im Borchert-Archiv vorhanden.

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